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Aktuelle Ausgabe: POLITIKUM 3/2026

Polarisierung(en)

Ob in politischen Debatten, medialen Deutungen oder sozialwissenschaftlichen Diagnosen: Der Begriff „Polarisierung“ erscheint als Signatur unserer Zeit. Doch je selbstverständlicher von einer „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede ist, desto verschwommener wird, was genau damit gemeint ist: ein messbares Auseinanderdriften von Einstellungen, eine affektive Zuspitzung politischer Gegnerschaft oder ein diskursives Phänomen, das die beklagte polarisierte Spaltung selbst mit hervorbringt?

Die neue POLITIKUM setzt der vorschnellen Diagnose eine genauere Betrachtung entgegen und widmet sich dem Phänomen als komplexes Bündel miteinander verschränkter Prozesse, die auf unterschiedlichen Ebenen wirken.

Der Polarisierung ­parlamentarisch begegnen

Warum Konflikte besser mit flexiblen Mehrheiten statt mit ­Koalitionszwang und Brandmauern entschieden werden sollten

Die Ersatzhandlung

Was politische Kommunikation mit Polarisierung zu tun hat

Jenseits der Spaltungsdiagnose

Polarisierung als Resonanzphänomen in der gesellschaftlichen Mitte

Polarisierung vor Ort

Belastungsproben, Lösungsansätze für die lokale Demokratie und die Rolle der Schule

Politische Akteure, Journalismus und Diskursdynamiken

Wie öffentliche Debatten Polarisierung anheizen

Polarisierung oder Normalisierung?

Demokratiedistante Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft

Affektive Polarisierung

Wenn politische Differenzen zu emotionaler Distanz werden

Polarisierung als Deutungskampf

Gibt es Polarisierung(en) – und wenn ja, wie viele?

Bücher zum Thema Polarisierung(en)

| rezensiert von Martin Florack

Das Elend der Geopolitik

Das besondere Buch

Streit braucht gesellschaftlichen Grundkonsens

Ernst Fraenkels Pluralismustheorie