Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Produktinformationen
Antifeminismus wird lauter, vernetzter und politisch einflussreicher – von digitalen Hassforen über rechtsextreme Ideologien bis zu Angriffen auf Reproduktionsrechte. Das Heft zeigt verständlich, was hinter diesen Dynamiken steckt und wie sie demokratische Räume bedrohen. Ein Muss für alle, die Unterricht, Bildungsarbeit oder gesellschaftliche Debatten sicher und fundiert gestalten wollen.
Inhaltsübersicht

Judith Rahner
Mehr Gewalt, mehr Gegenwind.
Der gefährliche Aufstieg des Antifeminismus


Juliane Lang
Antifeminismus, Sexismus, Misogynie  Begriffsklärungen


Mara Simon
Moderne Altgläubige.
Antifeminismus in extrem rechten Weltbildern


Christiane Leidinger
Nicht ernsthaft feministisch, aber als rassistisch ernst zu nehmen.
Rechte Aktivitäten von Frauen zu sexualisierter Gewalt


Gülay Caglar und Dominik Hammer
Vernetzter Hass.
Antifeminismus und Misogynie im digitalen Raum


Juliane Lang
Rechte Männer - liberale Frauen?
Zum Gender Gap in Einstellungen und Wahlverhalten


Olaf Stuve
Konjunktur autoritärer Männlichkeiten


Esther Lehnert
Kampagnen gegen Abteibungen.
Eine kurze Historie (extrem) rechter Politik


Atlanta Ina Beyer, Ans Hartmann und Lea Lochau
Angriffe auf Vielfalt.
Wie antifeministische Ideologien Gewalt gegen CSDs und queere Einrichtungen befeuern


Luisa Girnus und Nina Goretzko
Politische Bildung im Umgang mit Antifeminismus


Autor*innen

Atlanta Ina Beyer,  Ans Hartmann und Lea Lochau
arbeiten bei der Amadeu Antonio Stiftung.

Dr. Luisa Girnus
ist Juniorprofessorin für Politikdidaktik mit Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und Transformative Bildung an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet zu politikdidaktischen Perspektiven auf sozial-ökologische Transformation, sprachsensible und geschlechtergerechte Bildung.

Nina Goretzko
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsschwerpunkt Politikdidaktik mit Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und Transformative Bildung an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet zu Perspektiven der politischen Bildung und Demokratiebildung im Zusammenhang mit Inklusion, Bildungsgerechtigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung. 

Dr. Juliane Lang,
Sozialwissenschaftlerin, arbeitet wissenschaftlich und in der politischen Bildungsarbeit zu Rechtsextremismus und Geschlecht. Sie forscht aktuell an der Universität Gießen im Forschungsverbund GERDEA (www.projekt-gerdea.de).

Prof. Dr. phil. Esther Lehnert
ist Erziehungswissenschaftlerin und Professorin an der ASH Berlin für Geschichte, Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Sozialen Arbeit, Gender und Rechtsextremismus und sozialpädagogische Strategien gegen Rechtextremismus.

Christiane Leidinger,
Politik- und Sozialwissenschaftlerin*, Professur an der Hochschule Düsseldorf (HSD), lehrt und forscht u.a. zu Historischer Biographik, zur Politischen Soziologie und Historiographie Alter und Neuer Sozialer Bewegungen, zum Antifeminismus der (extremen) Rechten, zu extrem rechter Gewalt gegen Menschen mit kognitiven Behinderungen sowie Gegenwehr und zu Rechtsextremismusprävention. 

Judith Rahner
ist Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats mit Schwerpunkt auf politischer Steuerung und der Vertretung von Frauen- und Gleichstellungsinteressen auf Bundesebene. Sie ist seit vielen Jahren in der Analyse, Beratung und Prävention von Antifeminismus und Demokratiefeindschaft tätig und engagiert sich für die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen.

Mara Simon
ist Sozialwissenschaftlerin und promoviert an der Philipps-Universität Marburg. Zu ihren Schwerpunkten gehören Einstellungsforschung, Geschlechterverhältnisse sowie Rechtspopulismus/extreme Rechte.

Olaf Stuve
arbeitet bei Dissens - Institut für Bildung und Forschung im Rahmen des Forschungsverbundes GERDEA zu autoritären Männlichkeitsangeboten in Sozialen Medien (https://www.projekt-gerdea.de/) sowie an der Universität Potsdam im Arbeitsbereich Sachunterricht mit gesellschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt.